Projektziel

Ziel des Projekts TransMiT war die Entwicklung und Erprobung einer integrierten und maßnahmenoffenen Planung zur nachhaltigen und ressourcenoptimierten Transformation bestehender Entwässerungssysteme im innerstädtischen Bestand.

Dabei sollte das Projekt nicht nur beispielhafte Umsetzungen zeigen, sondern Unterstützung auf dem Weg dorthin liefern.


Projektlaufzeit

Die Arbeiten am Forschungsprojekt TransMiT haben im April 2019 begonnen. Das Projekt endete Ende August 2022.


Strategiekomponenten

Die Ergebnisse der einzelnen Umsetzungspiloten wurden in den Strategiekomponenten Institutionalisierung, Hybride Flächennutzung, Quartiersqualität und Systemintegration zusammengeführt.


Forschungsschwerpunkte

Für die organisatorische Zuordnung der einzelnen Umsetzungspiloten erfolgte eine Gliederung der Umsetzungspiloten in die folgenden Forschungsschwerpunkte:

- Institutionalisierung

- Systemintegration

- Blau-grüne Infrastrukturen

- Niederschlagswasser-Qualität


Umsetzungspiloten

Die Arbeiten im Projekt TransMiT fanden in 10 Umsetzungspiloten statt. Durch Klick auf die einzelnen Umsetzungspiloten erhalten Sie weitere Informationen über die jeweilige Forschung:

- UP 1 "Institutionalisierung"

- UP 2 "Synergetische Nutzung von Dachflächen"

- UP 3 "Potentiale Fassadengestaltung / Moos"

- UP 4 "Oberflächige (Not-)Wasserwege "

- UP 5 "Wasserelemente in städtischen Quartieren"

- UP 6 "Öffentliche Nutzung von Retentionsräumen"

- UP 7 "Weitergehende Reinigung von Regenwasser"

- UP 8 "Integrale Siedlungsentwässerung - Kanal"

- UP 9 "Integrale Siedlungsentwässerung - Kläranlage"

- UP 10 "Ressourcenoptimiertes Stoffstrommanagement im Quartier"


Förderung

Die Förderung des Projektes erfolgte durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Fördermaßnahme „Ressourceneffiziente Stadtquartiere für die Zukunft“ (RES:Z).


Kurzbeschreibung des Projektes

Die in den letzten Jahren mit Engagement vorangetriebene Transformation der Siedlungsentwässerung im Bestand zeigt deutliche Grenzen der allein durch die Stadtentwässerungen erreichbaren Umsetzung im Bestand. Ziel des Vorhabens TransMiT war es daher aufzuzeigen und zu bewerten, wie städtebauliche mit wasserwirtschaftlichen Aspekten bei einer Quartiers- und Infrastrukturplanung unter Berücksichtigung einer Gesamtbetrachtung der Ressourcen (Akzeptanz und Beteiligung, Umsetzbarkeit, Umweltbelastung, Ressourcenverbrauch…) langfristig synergetisch verknüpft werden können. Hierfür wurden in drei systemcharakteristischen Bestandsquartieren der Städte Braunschweig, Hannover und Hildesheim unterschiedliche Forschungsansätze in der Praxis als Umsetzungspiloten (UP) untersucht, die auf transformationsrelevante technische und organisatorische Aspekte der ressourcenoptimierten Transformation von Misch- und Trennentwässerungen fokussieren. Im Kern des Vorhabens stand damit die exemplarische Konzeptentwicklung und -übertragung im Rahmen einer integralen, fallspezifischen und maßnahmenoffenen Planung. Als Basis einer strategischen Quartierentwicklung wurden dabei folgende Forschungsansätze in der Praxis erprobt und bewertet: UP1 „Institutionalisierung“ (Kostenverteilung, Prozessorganisation, Aktivierung privater Akteure), UP2 „Synergetische Nutzung von Dachflächen“, UP3 „Potentiale Fassadengestaltung / Moos“, UP4 „Oberflächige (Not-)Wasserwege“, UP5 „Wasserelemente in städtischen Quartieren“, UP 6 „Öffentliche Nutzung von Retentionsräumen“, UP 7 „Weitergehende Reinigung von Regenwasser“, UP8 „Integrale Siedlungsentwässerung – Kanal“, UP9 „Integrale Siedlungsentwässerung – Kläranlage“, UP10 „Ressourcenoptimiertes Stoffstrommanagement im Quartier“. Ausgehend von innovativen Maßnahmen im Bereich der urbanen Wasserwirtschaft, konnten so durch das Projekt ressourcenoptimier­te Transformationspfade aufgezeigt werden, die unter Beteiligung aller maßgeblichen kommunalen Akteure Entwicklungen für eine lebenswerte und nachhaltige Stadt anstoßen.


Ergebnisse des Projektes

Derzeit erfolgt die Erarbeitung des Abschlussberichts des Projekts. Dieser wird sich in zwei Teile A und B gliedern. Teil A beinhaltet eine Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte, während Teil B detailliert beschreibt, welche Ergebnisse aus dem Projekt vorliegen.

Teil A wird wie folgt gegliedert:

I Strategiekomponente 1: Qualitätsbasierte Trennentwässerung

  1. Konzept der qualitätsbasierten Trennentwässerung
  2. Konzeptintegration in die Systeme der Siedlungsentwässerung
  3. Niederschlagswasserqualität als neuer Leitparameter der Trennentwässerung
  4. Ressourcenoptimiertes Stoffstrommanagement im Quartier

II Strategiekomponente 2: Synergien von Infrastrukturelementen

  1. Wirkweisen der BGI im Kontext Quartiersentwicklung
  2. Abkopplung von Niederschlagswasser im Quartier
  3. Abschätzung der Auswirkung der Oberflächengestaltung auf das lokale Kleinklima
  4. Nutzung von Niederschlagswasser

III Strategiekomponente 3: Institutionalisierung

  1. Ausgangsituation / Defizitanalyse
  2. Einbindung in ausgewählte kommunale Prozesse
  3. Tools für integrale Planung (stadtinterne Perspektive)
  4. Anreizsysteme